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Mehr Platz für Schüler

Kategorie: Unsere Schule Erstellt: Sonntag, 13. November 2016

Stadt legt Schulentwicklungsplan für die kommenden Jahre vor

Das rasante Bevölkerungswachstum und die steigenden Geburtenzahlen haben auch Auswirkungen auf die Ingolstädter Grund- und Mittelschulen. Bereits jetzt werden die Räume in den Schulen knapp. Aus diesem Grund hat die Stadt mit hohem Aufwand einen Schulentwicklungsplan erstellt, der die Marschrichtung für die kommenden Jahrzehnte vorgibt. Schon in den nächsten fünf Jahren sollen 57 Millionen Euro investiert werden, langfristig könnten es sogar rund 170 Millionen Euro werden.

Als Grundlage für die Schüler und Klassenprognosen dienen die tatsächlichen Geburtenzahlen, aber auch die darüber hinaus erwarteten Schulanfänger. Fünf gleichgroße Mittelschulen Die Experten gehen davon aus, dass die Grundschülerzahlen in Ingolstadt in den kommenden Jahren um 20 Prozent steigen werden. Doch manche Grundschulen haben bereits jetzt Raumprobleme. Laut dem Schulentwicklungsplan müssen bis zum Jahr 2021 20  zusätzliche Grundschulklassen untergebracht und 441 Ganztageskinder mehr betreut werden. Bei den  Mittelschulenfehlen  ebenfalls Flächen – vor allem Platz für moderne Unterrichtsgestaltung. Aktuell gibt es in Ingolstadt  sieben Mittelschulen, davon lediglich eine große und sechs kleinere. Zudem befindet sich nur die Gebrüder-Asam- Mittelschule im Süden. In Zukunft soll es fünf in etwa gleich große (20-25 Klassen) Mittelschulen geben, darunter auch drei Neubauten: in Ringsee, in Friedrichshofen (zunächst Container) und eine reine Mittelschule an der Pestalozzistraße.Entlastung für MS Asam. In der ersten Stufe des Schulentwicklungsplans wird bis 2020/2021 die neue Mittelschule Süd-Ost in Ringsee, nördlich der Paul-Wegmann-Halle gebaut. Sie wird etwa 25 Klassen Platz bieten  und die Gebrüder-Asam-Mittelschule (aktuell 33 Klassen) entlasten. In der zweiten Stufe ab 2020 ist ein Neubau einer Mittelschule Mitte-West am Dachsberg geplant. Die Klassenzahl ist abhängig von der zukünftigen Entwicklung der Neubaugebiete. Zu- nächst wird der Raumbedarf in Friedrichshofen mit Containerklassenzimmern kompensiert, bis sich die Größe der neuen Mittelschule Mitte-West aufgrund der Bautätigkeit im westlichen Stadtgebiet wei- ter konkretisiert. Die dritte Maßnahme ist die Errichtung einer Mittelschule Nord-Ost am Standort der Mittelschule an der Pestalozzistraße. In Folge dieses neuen Mittelschulaufbaus entwickeln sich die bisherigen Grund- und Mittelschulstandorte Lessing, Oberhaunstadt, Auf der Schanz und Friedrichshofen zu eigenen Grundschulstandorten und bieten somit mittel- bis  langfristig ausreichend Raumkapazitäten für steigende Schüler- und Klassenzahlen, für moderne Unterrichtsmethoden   sowie für den Ausbau der Ganztagsbetreuung. An den weiteren Grundschulen wird kurzfristig mit einer Baumaßnahme reagiert beziehungsweise es werden Containeranlagen als Übergangslösung aufgestellt.